Erspüren, Einfühlen und Umgehen mit den Gefühlen nach einer schweren Diagnose

Als wäre das Thema „Gefühle“ nicht ohnehin schon kompliziert genug – und dann noch in Verbindung mit einer schweren Diagnose! Die Mitteilung einer schweren Diagnose löst in der Regel Gefühle wie Angst, Unsicherheit und Verzweiflung aus. Sie bringt eine große seelische Belastung mit sich, die einer akuten Krisensituation gleicht. Sie ist eine normale Reaktion auf ein schwer wiegendes Ereignis.

Wenn wir Menschen, die eine schwere Diagnose erhalten haben, begegnen und in Kontakt mit ihnen treten wollen, werden wir automatisch auch mit unseren eigenen Gefühlen konfrontiert. Darum ist es wichtig, wenn ich die Gefühle meines Gegenübers wahrnehmen und verstehen will,  mich bei mir selber auszukennen.

Wenn wir Menschen mit einer schweren Diagnose begleiten wollen, heißt das Thema: Kommunikation und Beziehung. Und das ist im weitesten Sinne Gefühlsarbeit.

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